 | Die theoretische Grundlage für wissenschaftlich berechenbare Mikroskopobjektive ist geschaffen. Aber die Theorie bleibt in vieler Hinsicht Theorie. Denn, damals genauso wie heute, die Ansprüche an Bildqualität wachsen rapide. Doch das zur Verfügung stehende Glas hält nicht mit, beeinträchtigt durch Farbfehler alles, was auf dem Papier perfekt errechnet ist. Um vorerst noch hypothetische Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen, sehen sich Zeiß und Abbe, der seit 1875 Teilhaber ist, wieder zu einer bahnbrechenden Entwicklung herausgefordert: Neuartiges optisches Glas - mit von Abbe vorgegebenen Dispersionseigenschaften. |  |