Optischer Schnitt mit Apotome und mit Apotome Plus bearbeitete Aufnahme transgener Zebrafischlarven vier Tage nach der Befruchtung, gefärbt auf: Saures Gliafaserprotein, acetyliertes Tubulin, GFP und DNS. Eingebettet in 1,2 % Agarose mit niedriger Schmelztemperatur.
H. Reuter, Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI), Deutschland.
Anwendungsfall

Zebrafischforschung

Schöpfen Sie mit Werkzeugen für eine detaillierte, dynamische und reproduzierbare Bildgebung das volle Forschungspotenzial von Zebrafischen aus – von der Entwicklung bis zum Krankheitsmodell.

Fortschrittliche Mikroskopie für Untersuchungen zur Entwicklung und zu Krankheiten von Zebrafischen

Mit den Mikroskopiesystemen von ZEISS können Forscher die Zebrafischbiologie mit außergewöhnlicher Auflösung, Geschwindigkeit und Flexibilität untersuchen. Ganz gleich, ob Sie die Herzdynamik beobachten, die neuronale Aktivität vermessen, die Zellwanderung analysieren oder die Reaktion auf Medikamente untersuchen – die Instrumente von ZEISS ermöglichen schonende Live-Bildgebung, die Darstellung tiefliegender Gewebeschichten und leistungsstarke Arbeitsabläufe. Von der Entwicklung ganzer Organismen bis hin zu gezielten Krankheitsmodellen ermöglichen unsere Systeme und Programme wie Lightfield 4D, Airyscan, Celldiscoverer 7 und arivis Pro eine reproduzierbare, datenreiche Bildgebung auf allen Ebenen der Zebrafischforschung.

  • Langzeitstudien zur Entwicklung erfordern schonende Langzeitaufnahmen

    ZEISS Mikroskope ermöglichen eine schnelle, schonende volumetrische Bildgebung, die Photoschädigung minimiert, um eine langfristige Beobachtung empfindlicher Modellorganismen wie Zebrafische zu ermöglichen.

  • Nichts verpassen und schnelle biologische Vorgänge in Echtzeit erfassen

    Die Bildgebungslösungen von ZEISS verbinden hohe Geschwindigkeit und Auflösung, um schnelle Vorgänge wie Herzschläge oder Kalzium-Signalwege klar und präzise in 4D darzustellen.

  • Big Data aus komplexen Bildgebungsversuchen sinnvoll auswerten

    Die Softwarelösungen von ZEISS optimieren die Verwaltung, Analyse und Visualisierung großer Datensätze und machen so das Zusammenfügen, Verfolgen und Auswerten von Bildern einfacher und effizienter.

  • Portraitfoto Dr. Serge Mostowy

    Zebrafische sind zwar für die In-vivo-Bildgebung einer Shigella-Infektion optisch zugänglich, es sind jedoch ganze Tiere. Dadurch sind Untersuchungen mit durchsatzstarker und hochauflösender Mikroskopie zeitaufwändig und eine Herausforderung. Mit Celldiscoverer 7 und dem KI-gestützten Workflow von arivis können wir viel mehr Proben in wesentlich kürzerer Zeit abbilden und analysieren.

    Dr. Serge Mostowy Wissenschaftlicher Leiter und Leiter des Forschungsteams am Institut für Infektionsbiologie der London School of Hygiene & Tropical Medicine, Großbritannien
  • Portraitfoto Dr. Anna Molofsky

    Wir möchten herausfinden, wie die als Mikroglia bezeichneten Zellen des angeborenen Immunsystems das gesunde Gehirn prägen. Unser Ziel ist es, die wichtigsten zellulären und molekularen Prozesse zu identifizieren, die die postnatale synaptische Entwicklung steuern, um neue immunbasierte Therapien für psychiatrische und neurologische Entwicklungsstörungen zu finden.

    Dr. Anna Molofsky Associate Professor am Weill Institute for Neurosciences der University of California, San Francisco, USA

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FAQ – Zebrafischforschung

  • Zebrafischembryonen sind durchsichtig und damit ideal für die Live-Bildgebung geeignet. Eine längere Lichteinwirkung kann dennoch Phototoxizität und Photobleaching verursachen. Die Systeme ZEISS Lightsheet 7 und Lightfield 4D nutzen schonende Beleuchtungsstrategien, die die Lichtbelastung minimieren und dennoch volumetrische Daten in hoher Geschwindigkeit liefern. Diese Systeme eignen sich ideal zur Beobachtung der Morphogenese, Organentwicklung und Zellwanderung im Rahmen ausgedehnter Zeitrafferaufnahmen, sogar über mehrere Tage.

  • Um schnelle Bewegungen wie Herzkontraktionen oder zuckendes Gewebe zu erfassen, sind sowohl Geschwindigkeit als auch Stabilität erforderlich. ZEISS Lightfield 4D ermöglicht die sofortige Erfassung von 3D-Volumina – ideal, um jeden Herzschlag des Zebrafisches ohne Bewegungsartefakte aufzuzeichnen. Für Fluoreszenzreporter und Biosensoren in dynamischen Geweben bietet Airyscan Fast eine außergewöhnliche zeitliche Auflösung bei verbessertem Signal-Rausch-Verhältnis, womit es sich ideal für die Abbildung schneller biologischer Vorgänge bei heranwachsenden Zebrafischen eignet.

  • Ja. Zebrafische werden wegen ihrer Transparenz und ihrer genetischen Einfachheit häufig für das funktionale Imaging genutzt. Mit den ZEISS Airyscan Fast- und Lightfield 4D Systemen können Forscher die Aktivität von Biosensoren wie Kalzium-, cAMP- oder Spannungsindikatoren mit hoher Empfindlichkeit und Geschwindigkeit abbilden. Diese Systeme ermöglichen die volumetrische Bildgebung des Gehirns oder des Rückenmarks in Echtzeit und sind leistungsstarke Werkzeuge für die Untersuchung neuronaler Schaltkreise, der sensorischen Verarbeitung und der pharmakologischen Wirkung in vivo.

  • Untersuchungen an Zebrafischen liefern oft komplexe 4D-Datensätze, die mehrere Proben, Bedingungen oder Zeitpunkte abdecken. ZEISS arivis Pro wurde speziell für diese Herausforderungen entwickelt und enthält leistungsstarke Werkzeuge für das Zusammenfügen von Bildern, die Segmentierung, die Zellverfolgung und die Batch-Quantifizierung. Ganz gleich, ob Sie einen Embryo über 12 Stunden oder Hunderte von Wells aus einem einzigen Screening-Durchlauf analysieren – arivis Pro hält skalierbare, reproduzierbare Arbeitsabläufe bereit, mit denen Sie selbst aus den umfangreichsten Experimenten verwertbare Daten gewinnen können.

  • Bei groß angelegten Versuchen wie Toxizitätstests, Phänotypanalysen oder der Wirkstoffforschung sind Automatisierung und Konsistenz von entscheidender Bedeutung. ZEISS Celldiscoverer 7 und Axioscan 7 optimieren die High-Content-Bildgebung von Embryonen und Larven auf handelsüblichen Multiwellplatten oder Objektträgern. Sie verbinden automatisierte Datenerfassung mit standardisierter Optik und ermöglichen so reproduzierbare Ergebnisse auch bei mehrfacher Wiederholung und unter verschiedenen Bedingungen. In Kombination mit arivis Pro lassen sich die Daten automatisch quantifizieren, sodass sie sich ideal für Screening-Pipelines sowohl im akademischen als auch im industriellen Bereich eignen.

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