Artikel aus Peer-Review-Journal

Vergleich der Dosiseskalation bei intraoperativer Strahlen- und Radiotherapie (IORT)

Vergleich mit post-operativer stereotaktischer Radiochirurgie (SRS) nach der Resektion großer Hirnmetastasen

9 September 2019 · 8 Min. Lesedauer
Autor Christopher P. Cifarelli, MD, PhD, FAANS, FACS Leiter der Gamma-Knife-Radiochirurgie, Assistenzprofessor für Neurochirurgie, WVU Cancer Institute, West Virginia University Hospital, Morgantown, USA

Dieser kurze Überblick ersetzt nicht die Lektüre der gesamten Studie, sondern gewährt lediglich einen gekürzten Einblick, und spiegelt nicht zwingend die Meinung der benannten Stellen und/oder Zulassungsbehörden (z. B. DQS oder FDA) wider.

 

Kurzer Überblick über den Vergleich der Dosiseskalation bei IORT und SRS, erstellt von Christopher P. Cifarelli (MD, PhD, FAANS, FACS) im Auftrag von ZEISS, März 2019.

Originaltitel:

Feasibility of dose escalation using intraoperative radiotherapy following resection
of large brain metastases compared to post-operative stereotactic radiosurgery.

Autoren:

John A. Vargo, Kristie M. Sparks, Rahul Singh, Geraldine M. Jacobson, Joshua D. Hack,
Christopher P. Cifarelli

Quelle:

Vargo, J.A., Sparks, K.M., Singh, R. et al. J Neurooncol (2018) 140: 413.

  • Die häufigste intrakranielle Malignität bei Krebspatienten sind Hirnmetastasen, die mit einer signifikanten Morbidität und Mortalität einhergehen.1
  • Die Behandlung erfolgt in der Regel als stereotaktische Radiochirurgie (SRS), die jedoch häufig eine Strahlennekrose hervorruft. Der Dosisbereich ist bei größeren Hirnmetastasen daher eingeschränkt, und das Behandlungsvolumen wird zumeist mit einer Debulking-Operation verkleinert, damit die bei der SRS genutzte Dosis der Pathologie gerecht wird.
  • Die intraoperative Strahlen- und Radiotherapie (IORT) kann eine Behandlungsalternative sein, doch bisher fehlen standardisierte Dosisempfehlungen.

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